ARTs, IDEAs, ENGINEERing, NETWORKing

  • CEO Daniel Pressl

    Welcome to our Blog (About)!

  • Other Sites:

    linkedin_logo.gif stumbleupon-logo.jpg logo_twitter.jpg youtubelogo.gif flickr_logo.gif

    and dont forget to share!:


  • iPressl PARTNERs

      mit-blackred-display3 k-12header

    Montanuniversitaet Leoben

      Wolfsberger Stadtwerke Universitaetsspital Zuerich Nanocomp miracle_logo Raiffeisen Club
    FH Burgenland benedictusmedaille HAK Wolfsberg
      HTL Wolfsberg BORG Wolfsberg kimeki

Archive for the ‘ENERGY tech’ Category

Eine CO2 Liebesgeschichte

Thursday, November 12th, 2015

Kennt Ihr die CO2 Liebesgeschichte?

Eine kreative Idee der ABC House GmbH.

(more…)

Günter Faltin: eine Unternehmer-Erfolgsstory

Tuesday, June 26th, 2012

“Wir haben katastrophale Managementfehler begangen. Sie erwiesen sich als Glücksfall.” so Prof. Günter Faltin, Hochschullehrer und Unternehmensgründer.

Der Berliner Prof. Günter Faltin hat an der Gründung von rund einem Dutzend Unternehmen aktiv mitgearbeitet. Als Wirtschaftswissenschaftler im Bereich Entrepreneurship beschäftigt er sich mit den Bedingungen erfolgreicher Unternehmensgründungen. Mit der Teekampagne setzte Faltin 1985 seine eigene Geschäftsidee praktisch um und wurde damit in nur kurzer Zeit Marktführer im deutschen Teeversandhandel. In seinem Labor für Entrepreneurship führt er vor, wie man eine Gründungsidee findet, sie systematisch entwickelt und so lange daran feilt, bis sie klare Wettbewerbsvorteile zeigt. 2001 richtete er die Stiftung Entrepreneurship ein.

Wir zeigen Dir heute drei geniale Faltin-Projekte:

1. Die Tekampagne: Die Mutter aller Faltin Gründungen (1985).
Eine visionäre Idee, und zwar durch radikale Vereinfachung Material und Wege intelligent einzusparen, und so preisgünstigen Tee viel hochwertiger anbieten zu können.
> Zur Teekampagne

(more…)

How BSkyB’s new studio is pioneering silent, natural ventilation

Wednesday, November 16th, 2011


BSkyB’s new studio is pioneering

(more…)

Österreichisches Passivhaus-Know-How gefragt in Großbritannien

Thursday, November 4th, 2010

Österreichische Passivhaus-Technik war bei der ersten nationalen Passivhaus-Konferenz des Vereinigten Königreichs kürzlich in London sehr gefragt. Ein von der österreichischen Außenhandelsstelle London und der Außenwirtschaft Österreich (AWO) organisierter Österreich-Stand mit 15 rot-weiß-roten Firmen “machte die Konferenz-begleitende Ausstellung zu einer ‘österreichischen Angelegenheit’, und die beteiligten Unternehmen konnten mit ihren Produkten und Lösungen für energieeffizientes Bauen und erneuerbare Energieträger bei den 400 Konferenzteilnehmern nachhaltig punkten”, berichtet der österreichische Handelsdelegierte in Großbritannien, Georg Karabaczek.

(more…)

Mit Pumpen Wärme clever nutzen.

Wednesday, October 20th, 2010

Im Boden und in der Luft ist Wärme gespeichert, die immer stärker genutzt wird: Mit innovativen Ansätzen aus heimischer Forschung sollen Wärmepumpen unsere Art des Heizens revolutionieren.

(more…)

Umweltfreundliche Energiezukunft

Tuesday, October 12th, 2010

Nicht nur die Aspekte der Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit sind wichtige Argumente für erneuerbare Energien, sondern auch die Unabhängigkeit von volatilen Energiepreisen und Importen.

(more…)

Politökonomische Rahmenbedingungen des Energiesektors in Nicaragua

Monday, May 31st, 2010

Die WKO Webseite bietet eine Studie des Potenzials für österreichische Investoren und Exporteure

DOWNLOAD link

Diese Studie ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen der Wirtschaftskammer Österreich und der Wirtschaftsuniversität Wien. Im Rahmen des Seminars „Entwicklungsökonomie in Nicaragua“ im Sommersemester 2009 wurde die Recherche für diese Studie durchgeführt.
Eine Gruppe von Studierenden der Wirtschaftsuniversität Wien haben sich nach Absolvierung des theoretischen Teiles des Seminares in Wien zum Ziel gesetzt, während einer Studienreise nach Nicaragua die unterschiedlichen Aspekte des Energiemarktes zu analysieren. Die vorliegende Studie basiert auf Gesprächen mit VertreterInnen von Ministerien, öffentlichen Institutionen, internationalen Finanzinstitutionen und internationalen Nicht-Regierungsorganisationen.

Das Öko-Update fürs Fertighaus

Wednesday, March 3rd, 2010

Aus meinem News-Archiv: 13./14. 02.2010

DiePresseFertigbauhaussanierungTEXT

(“Die Presse”, Print-Ausgabe, 13./14.02.2010)

Nachhaltiger Lehm: Aus dem Boden gestampft

Wednesday, February 10th, 2010

Aus meinem News Archiv: 23. Jänner 2010

Früher “Baustoff für Arme”, heute für Gesundheitsbewusste. Das Material ist vielseitig einsetzbar – geschüttet, gestampft, verputzt.

Das haben die Dorfbewohner zuletzt in der Nachkriegszeit gesehen. Damals, als es an allem mangelte, war Lehm das einzige Baumaterial, mit dem die Bewohner ihre kaputten Wände ausbesserten. Dass die junge Familie nun diesen „Baustoff für Arme“ auf Sattelschleppern anfahren ließ, verblüffte die Dorfbewohner in Ihlow in der märkischen Schweiz. Bauherr Matthias Hein experimentiert als Bühnenbildner von Berufs wegen mit Materialien. Den Ausschlag für Lehm gab aber eine Stampflehmwand in der Berliner Kapelle der Versöhnung in seiner früheren Nachbarschaft. „Wir fanden die Ausstrahlung des Materials ganz wunderbar. Zudem sprachen ökologische Gründe dafür“, sagt Hein. Errichtet hat die sieben Meter hohen Stampflehmwände der Kirche der Vorarlberger Martin Rauch, der als einer der Pioniere des modernen Lehmbaus gilt und zahlreiche Gebäude in Europa, Afrika und Asien errichtet hat.

In Erdtönen gehalten

Alte Häuser aus Lehm gibt es noch viele in Österreich. Wie viele moderne Wohnhäuser aus dem Naturstoff in den vergangenen Jahren hierzulande gebaut wurden, kann Lehmbau-Fachmann Rauch nicht genau sagen. „Allein in Vorarlberg sind es vier oder fünf neue Häuser“, sagt er. Gerade wurde sein eigenes Wohnhaus in Schlins zu einem der „besten Häuser des Jahres 2009“ gekürt. Der dreigeschoßige moderne Kubus ragt aus einem Steilhang empor und wurde komplett aus dem Aushub der eigenen Baustelle errichtet. Gedämmt ist er mit natürlichen Materialien wie Schilf und Kork. Trotz der strengen Formensprache wirken die rauen Wände in hellen bis rötlichen Erdtönen wohnlich. „Das Lehmhaus ist das Ergebnis langjähriger Forschung mit dem Material. Diese Erfahrung im eigenen Wohnhaus täglich zu erleben, rundet die Arbeit ab“, sagt Rauch.

Das Traditionsmaterial erlebte in den vergangenen Jahren ein kleines Comeback. Kindergärten, Schulen, Museen, Eigenheime und sogar Büro-Passivhäuser werden wieder aus dem erdigen Baustoff errichtet. Die Motive: Lehm ist verfügbar, lässt sich mit geringem Energieaufwand verarbeiten und gibt zudem keine Schadstoffe ab. Stattdessen regulieren die Mauern die Luftfeuchtigkeit im Raum, speichern Wasserdampf und geben ihn wieder ab, wenn die Luft ausgetrocknet ist. Außerdem ist er recycelbar und schadstofffrei – alles gut fürs Wohnwohlbefinden. „Wenn heute Lehm verwendet wird, dann vor allem wegen der gesundheitlichen Aspekte“, sagt daher auch Ute Muñoz-Cerny, Architektin beim Österreichischen Institut für Baubiologie und Bauökologie.

Vergessenes Wissen

Ein Wermutstropfen: Es ist recht arbeits- und damit kostenintensiv, den Lehm zu verarbeiten. Weniger schwierig als noch vor zehn, 15 Jahren hingegen ist es, Fachleute zu finden, die mit dem Material arbeiten können, sagt Muñoz-Cerny. „Auch wenn man in vielen Regionen schon vergessen hatte, wie man mit Lehm umzugehen hat, und es erst wieder erlernen musste.“

Architektonisch ist mit Lehm fast alles möglich. Nur im Hochwassergebiet empfiehlt er sich nicht als Baumaterial. Denn fließendem Wasser hält der Naturstoff nicht stand. Ansonsten gibt es nach Einschätzung des Kasseler Architekturprofessors Gernot Minke, der das Material seit mehr als 30 Jahren erforscht und erprobt, keine Einschränkungen. „Lehmhäuser können jahrtausendealt werden“, sagt er. Ein Dachüberstand, Spritzwassersockel und Anstriche schützen vor Regen.

Am häufigsten werden mehrschalige Konstruktionen gebaut – mit Innenschalen aus Lehmsteinen oder Lehmschüttung und einer Dämmung. Kostspieliger sind tragende Wände aus Stampflehm. Schicht für Schicht füllen bei dieser Methode die Bauleute in eine Verschalung und verdichten diese dann unter hohem Druck. An der Maserung der fertigen Wand lassen sich noch die einzelnen Schritte ablesen.

„Mit handwerklicher Begabung kann man dabei auch sehr viel Eigenleistung erbringen, das senkt die Kosten“, berichtet Bauherr Matthias Hein. Außen hat er seine Wände mit einer Hanfdämmung so verpackt, dass die solarthermische Anlage meist als Heizung ausreicht und die Familie den Holzofen nur selten in Gang setzen muss.

Häufiger werden hierzulande jedoch nicht ganze Wände aus Lehm gebaut, sondern mit ihm verputzt. Auch in dieser Form kommen seine feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften zum Tragen, sagt Muñoz-Cerny. Allerdings muss man darauf achten, dass die Schicht eine gewisse Stärke hat: Sie sollte mindestens 20 bis 25 Millimeter dick sein. Und bei Farben und Anstrichen muss man auf diffusionsoffene Varianten zurückgreifen – also solche, die Wasserdampf durchlassen und ihn nicht aussperren.

(“Die Presse”, Print-Ausgabe, 23.01.2010)

Grüne Pioniere oder Umweltsünder?

Thursday, December 3rd, 2009

Aus meinem NEWS Archiv: 19. May 2007

Japan. Die Industrienation gilt als eines der grünsten Länder weltweit und als Öko-Pionier. In den Haushalten hat sich das Energiesparen aber noch nicht durchgesetzt.

Tokio. Philosophisch betrachtet sind die Japaner schon von ihren Wurzeln her die geborenen Grünen. Ihre Shinto-Religion sieht die Götter in jedem Berg, jedem Baum, jeder Pflanze – die ganze Natur ist zu verehren. Dem Anschein nach sind die Japaner in der Realität jedoch notorische Umweltsünder.

Die 26.650 Kilometer Küste der vier Hauptinseln sind gnadenlos zubetoniert. Ihre Großstädte sind steinerne Moloche, durchzogen von Hochstraßen auf Betonstelzen. Ihre Häuser sind nach einhelliger Ansicht qualifizierter Architekten fast schon kriminell schlecht isoliert. Bisher hat noch jeder Astronaut vom All aus Tokios Lichtermeer mit seinen glitzernden Werbetafeln ausgemacht. Die Industrienation zweifelt diesen scheinbaren Widerspruch gar nicht an. Sie hält ihn für den Preis dafür, die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt zu managen.

Aus Japans Sicht sollte deshalb Energieverbrauch nicht allein in absoluten Zahlen gemessen werden, sondern besser in der Relation zum Ergebnis und in den Anstrengungen der Nation, diesen Nützlichkeitseffekt ständig zu erhöhen. Die Wirklichkeit scheint dieser These Recht zu geben. Japan verbraucht pro Kopf der Bevölkerung etwa halb soviel Energie wie die USA, erzielt damit aber in etwa das selbe Pro-Kopf-Einkommen. Die jüngsten Klimaziele der EU werden in Tokio fast schon milde belächelt. „Mit unserem Programm, den Haushalten einen Kauf energiesparender Geräte zu subventionieren, sind wir der EU um 20 Jahre voraus“, jubelt Takayuki Uedo, Manager bei der japanischen Behörde für nationale Ressourcen.

Moralische Verpflichtung

Zweifelsfrei ist Japans Industrie bei vielen Neuerungen ein grüner Pionier. Toyota und Honda brachten das energiesparende Hybridauto zur Serienreife. Die fünf größten Produzenten von Solar-Brennzellen sind in Japan zu Hause. Die Regierung unterhält mit der „Organisation zur Entwicklung Neuer Energien und Industrietechnologien“ ein Forschungsinstitut, dessen Ergebnisse allen Konzernen zugänglich sind. „Energiesparen ist ein Problem der moralischen Dimension“, behauptet Umweltminister Masatoshi Wakabayashi, der sich mit einer grünen Feder am Jackett als Öko-Freak ausweist. „Wir haben die Message der Natur verstanden und darüber ein nationales Verständnis erzielt“, sagt er.

Japan bleibt eigentlich nicht viel anderes übrig, als äußerst sparsam mit den Ressourcen umzugehen. Die wirtschaftliche Supermacht verfügt über keinen Tropfen eigenes Öl und über kein Gas. Fast zwei Drittel ihrer Nahrungsmittel müssen die 127 Mio. Japaner importieren, nur bei Reis könnten sie sich notfalls selbst versorgen. Dennoch leistet sich Japan an teils kuriosen Orten erstaunliche Verschwendung. Beinahe alle Japaner besitzen und benutzen fast ununterbrochen ein Handy mit TV- und Game-Funktion oder Navigationssystem. Rund 80 Prozent der Haushalte verfügen über eine Toilette, die mit Heizung sowie Gerät zur Messung der Körpertemperatur und anderem energieaufwendigen Schnickschnack ausgerüstet ist.

Sicher gibt es mehr oder weniger ernsthafte Bemühungen, den unnötigen Energieverbrauch einzudämmen. Die Regierung erfand für den Sommer „Cool Biz“, was die Büroangestellten von der Pflicht zu Sakko und Krawatte entbindet und die Klimaanlagen entlasten soll. Im Winter erlaubt „Warm Biz“ den Pullover als amtliche Geschäftskleidung. Aber bisher halten sich die wenigsten an diese ungewohnte Etikette. Selbst Umweltchef Wakabayashi räumt ein, dass sich bisher nur 1,8 Mio. Japaner verpflichtet haben, unnötiges Licht auszuschalten. Von einer offiziell verkündeten „Obsession“ der Japaner zum privaten Energiesparen kann deshalb kaum die Rede sein, auch wenn die Industrie diesen Trend vorantreiben möchte. So werden neuerdings Heizer angeboten, die mit einem Sensor die Wärme in Richtung der im Raum befindlichen Menschen lenken. Kühlschränke geben ein Warnsignal ab, wenn deren Tür zu lange offen steht. „Energienavigatoren“ steuern vollautomatisch den Verbrauch eines Haushalts.

Subventions-Wahnsinn

Aber das größte Sparpotenzial liegt eindeutig in Bereichen, die zum unverzichtbaren nationalen Stolz zählen: Transport und Service. In Zeiten steigender Ölpreise erweist sich das als genial eingeschätzte Prinzip „Just in Time“, also die Anlieferung von Produktionsteilen exakt zum nötigen Zeitpunkt, als energiefressende Umschichtung der Lagerhaltung von der Halle auf die Straße. Zudem liefern Millionen kleiner Lkw täglich landesweit fast alles aus, was der Kunde wünscht – Koffer und Golfgepäck zum Flugplatz, Wein und Bier aus dem Supermarkt, und sei es sogar frische Bratwurst vom europäischen Fleischer in der Nachbarstadt. Japans Regierung subventioniert durch Steuerverzicht auf Benzin diesen kollektiven Dienstleistungswahnsinn. Ein Liter Super kostet deshalb in Tokio umgerechnet gerade einmal 80 Cent.

(“Die Presse”, Print-Ausgabe, 19.05.2007)

Online-Artikel und mehr Informationen auf diepresse.com