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Archive for the ‘Business’ Category

Politökonomische Rahmenbedingungen des Energiesektors in Nicaragua

Monday, May 31st, 2010

Die WKO Webseite bietet eine Studie des Potenzials für österreichische Investoren und Exporteure

DOWNLOAD link

Diese Studie ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen der Wirtschaftskammer Österreich und der Wirtschaftsuniversität Wien. Im Rahmen des Seminars „Entwicklungsökonomie in Nicaragua“ im Sommersemester 2009 wurde die Recherche für diese Studie durchgeführt.
Eine Gruppe von Studierenden der Wirtschaftsuniversität Wien haben sich nach Absolvierung des theoretischen Teiles des Seminares in Wien zum Ziel gesetzt, während einer Studienreise nach Nicaragua die unterschiedlichen Aspekte des Energiemarktes zu analysieren. Die vorliegende Studie basiert auf Gesprächen mit VertreterInnen von Ministerien, öffentlichen Institutionen, internationalen Finanzinstitutionen und internationalen Nicht-Regierungsorganisationen.

Three amazing Things other than an Apple Tablet

Tuesday, January 26th, 2010

Hello Readers,

Apple is gonna give us a treat tomorrow and so I thought why not give my readers a treat, today! Three, actually and that being three really cool sites and ideas on the web:

IKEA Hacker

ikea hacker

Check out this site and you will be bedazzled when you see what else you can do with IKEA furniture!

NexPod

nexpod

Is it the next iPod? No, it is all about coffee! Even better! ;_) Do you like Nespresso and others?! What if you could fill those tabs with your favorite blend and reuse them over and over!!! Nexpod does the job!

And here is a site that can get you really addicted and maybe change your life!:

Musicovery

musicovery

Musicovery lets you hear music depending on your mood, or depending on what mood you want to be in while and after listening. Even without being a member, the collection of available music and possiblities are humongous. Of course, you can also go by genre (or even by year of release,…!) and while browsing through the songs you will get a feeling what mood the different titles deliver and you can then choose to keep that kind of mood or change it up or down a bit, or left or right, or whatever you like. ;_)

Let me know what you think about this one and what you were able to find out about your favorite songs and music that you love most, in the comment section, BELOW! ;_)

Well, readers that is it, for today! I wish you a great day and am looking forward to Apple’s treat, tomorrow! ;_) Meanwhile, I am listening to some energetic and positive Music! See you!

Zu lange nachgedacht – Tipps zum Studium

Monday, January 25th, 2010

Aus meinem News Archiv:

Zu lange nachgedacht

Mehr Informationen auf diepresse.com

Was Vorträge gut macht: Zuhören, Lernen und Üben

Wednesday, December 9th, 2009

Aus meinem NEWS Archiv: 29. July 2009

Angehende professionelle Redner und Unternehmen, die Vorträge buchen wollen, können sich bei der Speakers Convention einen Überblick über die Branche verschaffen und Kontakte knüpfen.

Kommende Woche treten in Salzburg einige der besten Redner der Welt auf. Die Internationale Convention der German Speakers Association (GSA) bietet am 5. und 6. September die Gelegenheit, sich für die eigene Ansprache vor den Mitarbeitern oder für einen Vortrag vor wissenschaftlichem Publikum inspirieren zu lassen.

Die GSA, eine Plattform für professionelle Vortragende im deutschsprachigen Raum, sieht sich als Drehscheibe für Speaker. Ihr Ziel ist neben der Professionalisierung von Speakern und dem Austausch untereinander auch die Bewusstmachung, dass es den Beruf des Speakers überhaupt gibt.

Das englische “Speaker” ist nicht einfach mit “Sprecher” zu übersetzen, wie Fleur Wöss, Präsidentin des im März gegründeten GSA Chapter Österreich, erklärt: “Ein Speaker ist einer, der fürs Reden Geld bekommt und neue Ideen ins Publikum wirft.”

Branchen-Überblick.

Speaker sind auf bestimmte Themen wie etwa Motivation, Zeitmanagement oder richtige Führung spezialisiert und werden in erster Linie von Unternehmen gebucht, um vor den Mitarbeitern aufzutreten oder durch eine Abendveranstaltung zu führen. Insofern ist die Convention eine gute Gelegenheit, sich einen Überblick über die Speaker-Branche zu verschaffen.

Die Themenpalette der Vorträge reicht von “Simplify a Speakers Life – einfacher und glücklicher leben” von Bestsellerautor Werner Tiki Küstenmacher über “Putting Humor to Work” von Michael Kerr bis hin zu “Körpersprache des Erfolgs in der Weiterbildung” vom Körpersprachen-Altmeister Samy Molcho.

Bei der Convention wird man Fleur Wöss zufolge erleben können, dass zu einem gelungenen Auftritt heute nicht mehr nur fachliche Kompetenz und ein mitreißender Vortragsstil gehören: “Man wird sehen, wie wichtig die Inszenierung mit Musik und Lichteffekten ist, oder aber auch die Art, wie jemand vorgestellt wird.”

Wöss ist der Ansicht, dass die Redekultur bei uns unterentwickelt ist: “Es herrscht immer noch der Glaube, es komme nur auf das Was und nicht auf das Wie an.”

Außerdem bestehe ein auf die Nazi-Zeit zurückzuführendes Trauma, wonach man Leute mit Reden nicht begeistern dürfe. Nun sei es aber an der Zeit, umzudenken und das Trauma zu überwinden, denn “motivieren kann kein Buch und kein Fact Sheet, sondern nur ein Mensch.”

Üben, üben, üben.

Wer selbst vorhat, sich als Speaker einen Namen zu machen, hat als Mitglied des Chapter Österreich die Möglichkeit, vor anderen Vortragenden aufzutreten und sich Verbesserungstipps zu holen. Wer ein guter Speaker werden will, muss eben “üben, üben, üben”, so Fleur Wöss. “Ein Vortrag muss sehr oft gehalten werden, bis er richtig kurz, knackig und professionell wird.”

Übrigens: Speaker ist einer jener wenigen Berufe, bei dem allzu große Jugendlichkeit eher von Nachteil ist. Der Altersschnitt der bisher 40 Mitglieder des Chapters (GSA insgesamt: etwa 300 Mitglieder) liegt bei 40 Jahren. Wöss: “Man wirkt nicht glaubwürdig genug, wenn man noch nicht viel Lebenserfahrung hat.”

Online-Artikel und mehr Informationen auf wirtschaftsblatt.at

“Die Kompetenz der Gemeinschaft”

Monday, November 2nd, 2009

Aus meinem NEWS Archiv:

Der japanische Internet-Visionär Joichi Ito kuratiert auf der heurigen Ars Electronica ein Symposion über eine neue Wissensgesellschaft – Im STANDARD-Interview

Standard:
Thema der Ars Electronica 2008 ist “A new cultural Economy” und eine moderne, durch Internet geprägte Wissensgesellschaft. Was ist Wissen?

Joichi Ito: Wissen ist Information, die wir verstehen. Information und Verständnis, das auf eine Weise zuverlässig ist. Das Internet hat es den Menschen einfacher gemacht, mit ihren Meinungen teilhaftig zu werden. Das hat natürlich die Menge an Information stark angehoben – diese in Wissen weiterzuverarbeiten, bedingt neue Wege, Information zu verstehen und mitzuwirken, Kompetenzen zu schaffen.

Standard: Kompetenzen kann heute jedermann haben?

Ito: Früher hat man sich Kompetenz durch lange Jahre, während derer man in Institutionen arbeitete, verdient. Kompetenz war etwas, das man durch einen strengen Prozess wie die Hochschule erlangte. Kompetente Meinungen waren jene, die von Autoritäten geäußert wurden. Im Internet gibt es nun aber neue Autoritäten. Es ist die Kompetenz der großen Gemeinschaft. Wenn eine Tatsache im Internet dargestellt wird, in einem Blog oder auf Wikipedia, und sie überlebt die genaue Überprüfung von Millionen von Menschen, so ist das durchaus autoritativ – und sogar wesentlich maßgebender als die Meinung der traditionellen Kompetenzen.

Standard: Darauf kann man sich verlassen?

Ito: Wir müssen erst lernen, diese Tools zu lesen und verwenden, und exakt zu verstehen, wie verlässlich im Entscheidenden ein bestimmtes Stück Information ist. Die nächste Generation wird darin schon wesentlich sicherer sein.

Standard: Sie muss sich damit allerdings auch mit neuen Realitäten befassen. Die Ars Electronica diskutiert heuer die Grenzen des geistigen Eigentums. Wo liegen diese?

Ito: Das Gesetz, Verträge und die alte Weise, mit geistigem Eigentum umzugehen, wurde für eine Ära geschaffen, in der es sehr teuer und schwierig war, Information herzustellen, zu verbreiten und bearbeiten. Es war eine Welt, in der Fachleute die meisten Inhalte herstellten, und es war in Ordnung, wenn jede Transaktion viel Geld kostete und viel Zeit brauchte. Im Internet schafft, verbreitet und bearbeitet jeder Information, und die früheren Methoden, die für jede Zusammenarbeit Anwälte und Verhandlungen erforderten, stoßen dabei an ihre Grenzen. Natürlich werden diese Standardformen geistigen Eigentums weiterhin in großen R&D Labs oder Filmstudios zum Tragen kommen, aber im Internet schafft uns das traditionelle Verständnis von geistigem Eigentum und wie man mit ihm umgehen soll mehr Grenzen als dass es uns hilft, diese zu überwinden.

Standard: Soll man also den Anspruch auf geistiges Eigentum abschaffen?

Ito: Nein, natürlich nicht, allerdings sollten die Methoden damit umzugehen und die sie betreffenden Regeln modifiziert oder erweitert werden.

Standard: Wie ließe sich die neue Vorstellung des Eigentums fassbar machen?

Ito: Eigentum ist der Besitz eines bestimmten Kapitals. Geistiges Eigentum ist immer interessant, aber nicht immer notwendig. Es gibt individuelles Eigentum, jenes, das Kapitalgesellschaften besitzt, oder Regierungen oder die Öffentlichkeit. Free- und Open-Source-Software erfordert auf eine Weise strenge Eigentumsrechte. Diese Rechte werden aber von der Öffentlichkeit und nicht von privaten Interessen gehalten.

Standard: Wie sehen Sie diese positive Wissensgesellschaft?

Ito: Ich denke, jeder muss die Wahl haben. Wenn Künstler bestimmen möchten, was mit ihrer Arbeit getan werden darf, sollte es ihnen möglich sein, das einfach auszudrücken. Wenn allerdings ein Künstler sein Werk anderen zur Verfügung stellen möchte, so sollte er auch das technisch und rechtlich einfach durchführen können. Wenn solche Entscheidungen einfach getroffen werden können, glaube ich, dass viele gemeinschaftliche Projekte wie Wikipedia aufblühen werden und mit hybriden Modellen mit restriktivem, kommerziellem Gehalt gut koexistieren können. Wissen muss öffentlich sein. Forschung, Kursunterlagen, Daten sollten so viel als möglich verteilt werden, denn Verbreitung und Kollektivarbeit ist die Basis von Wissenschaft. Die Forschung und Bildung auf globalem Level ist gegenwärtig durch die Ökonomie und das rechtliche Problem mit der Verbreitung von Wissen behindert.

Standard: Was sind hier die Interessen für die Wirtschaft?

Ito: Klügere und sachkundigere Menschen machen die Gesellschaft stärker. Bildung ist immer eine gute Investition, vor allem wenn sie dazu führt, Beschränkungen aufzuheben. Das Teilen von Inhalten und Amateur-Inhalten wird eine enorme Industrie für die Netzwerkinfrastruktur, Software-Unternehmen, Internet-Service-Einrichtungen und Konsumentengesellschaften werden. Und es wird auch kommerziellen Interessen förderlich sein, wenn hier Mischformen gut etabliert werden können.

Standard: Sie selbst sind in Japan auch Regierungsberater. Wo betritt die Politik das Feld dieser “New cultural Economy” ?

Ito: Alle Regierungen sind verwundbar durch die Beeinflussung von kommerziellen Interessen. Es gibt immer eine Auswahl kommerzieller Interessen, die den Status quo aufrecht erhalten wollen – Veränderungen werden immer schnell politisch.

Standard: Auch die Ars Electronica sucht nach Regeln für die “neue Gesellschaft” . Was stellen Sie sich vor?

Ito: Es geht hier nicht darum, zu herrschen. Ich denke, es wird offene Protokolle und Einvernehmen geben. Auf der Ebene der Ideen und Information wird es Übereinkünfte darüber geben, wie Dinge interoperieren – jede Community wird eigene Wege finden, sich zu organisieren. Wikipedia ist das beste Beispiel dafür!

Standard: Was hat das Internet für Sie persönlich verändert?

Ito: Es hat mich elementar verändert. Ich muss meine Zeit nicht mehr damit verbringen, mich in einem großen Unternehmen hochzuarbeiten, sondern kann tun und sagen, was ich möchte, ich bin mir selbst verantwortlich.

(Isabella Hager, SPEZIAL – DER STANDARD/Printausgabe, 22.08.2008)

Zur Person
Joichi Ito, geboren 1966, ist US-amerikanischer Investor für Risikokapital mit japanischer Abstammung. In Japan ist er ein Internet-Star. Sein beliebtes Blog: www.joi.ito.com

Online-Artikel und mehr Informationen auf derstandard.at

“Kollektive Intelligenz ist auf Dauer unschlagbar”

Monday, October 19th, 2009

Aus meinem NEWS Archiv:

Firmen müssen sich ständig neu erfinden und sich den Communities öffnen – Das führt in ein Kreationszeitalter, sagt Innovationsexperte Christoph Santner im STANDARD-Interview

Standard: Sie führen eine Innovationsagentur. Was genau ist Ihr Job?

Christoph Santner:
Mein Job ist es, Neues in die Welt zu bringen. Wir beraten bestehende Unternehmen, denn der Druck, sich selbst neu zu erfinden und neue Ideen auf den Markt zu bringen, steigt enorm. Wir unterstützen auch junge Unternehmen beim Umsetzen von Innovationen. Für uns ist es wichtig, Plattformen zu schaffen, wo sich Menschen gegenseitig stärken. Wir haben eine klare Vorstellung davon, wie die Zukunft aussehen soll.

Standard: Wie soll denn die Zukunft aussehen?

Santner: Die Zukunft sieht für die positiv aus, die bereit sind, sich zu öffnen. Meine These ist, dass wir in die nächste Stufe der Entwicklung gehen. In den letzten Jahren haben wir uns damit auseinandergesetzt, was das Informationszeitalter ist. Jetzt kommen die nächsten Schritte: Es beginnt das Zeitalter des Spielens. Die Helden der jetzigen Kultur sind keine arbeitenden Menschen, sondern spielende. Daher sind auch Kunst und Künstler extrem wichtig geworden. Fünf der letzten Nobelpreisträger haben ihren Preis für die Spieltheorie bekommen.

Standard: Wie wirkt sich das auf Unternehmen aus?

Santner: Wir gehen ins Kreations-zeitalter. Die Haupttätigkeit ist, in einem nie dagewesenen Maß Wirklichkeit zu erschaffen. Die Zeit dafür ist so gut wie noch nie. Medien berichten über Neues, Venture Capital will in Neues investieren, Unternehmen müssen ständig etwas Neues auf den Markt bringen.

Standard: Wenn man sich ständig neu erfinden muss, entsteht aber auch ein großer Druck.

Santner: Für Unternehmen des alten Stils ist das ein enormer Druck. Die haben damit auch Probleme. Sie müssen sich in der Tiefe neu erfinden und neu aufstellen. Tun sie das nicht, wird es ihnen wie den Dinosauriern ergehen. Die sind irgendwann zu groß geworden und dann von der Bildfläche verschwunden. Die jungen Firmen, die nach neuen Prinzipien arbeiten, werden die alten überholen.

Standard: Open Communities, Open Sources etc. sind Schlagworte unserer Zeit. Unternehmen versuchen, Kunden aktiv in Designs, etwa von Turnschuhen, einzubinden. Damit schöpfen Unternehmen kreatives Potenzial aus, für das sie mitunter nicht einmal bezahlen müssen. Was hat der Kunde davon?

Santner: Eine ganze Menge. Das Wort Konsument reduziert die Menschen aber auf ihre Funktion des Kaufens. Ein US-Unternehmen umschreibt sie mit “the creatives formerly known as consumers” . Daher müssen Unternehmen mit dieser Gruppe im engen Austausch sein, um zu begreifen, was sie wirklich wollen.

Standard: Da gibt es aber auch Grauzonen. Wenn ich einen Turnschuh mitdesigne, der produziert wird. Was passiert mit dem Patentrecht? Oder stelle ich meine Kreativität gratis zur Verfügung?

Santner: Beim Thema Patentrecht und geistiges Eigentum passiert gerade ein Umbruch. Auch in der Wahrnehmung ändert sich einiges. Viele von den jungen Kreativen sagen, dass ihre Ideen von anderen Menschen, anderen Ideen und Designs inspiriert sind. Die interessiert es nicht mehr so sehr, ob es dafür ein Patent gibt, sondern ob man die Idee verwirklichen kann. Was man möchte, ist den Respekt dafür. Das ist wichtiger als Geld. Geld hat eine andere Rolle eingenommen. Aber natürlich muss man sich die Spielregeln genau anschauen.

Standard: Die Möglichkeiten des Internets verändern die Geschäftswelt. Sie wird schneller. Was machen Unternehmen, die heute jung und innovativ sind, in fünf Jahren?

Santner: Das Business wird massiv schneller. Fakt ist, dass die ganze US-Krise nichts anderes ist, als die nächste Stufe der Globalisierung. Die erste Stufe war vor hundert Jahren das britische Empire mit dem Pfund als Leitwährung. Die zweite war nach dem zweiten Weltkrieg: die USA mit dem Dollar als Leitwährung. Jetzt übernimmt der asiatische Raum diese Rolle. Die neuen Entwicklungen kommen zu einem großen Teil aus Asien, dort fließt auch viel Venture Capital hin.

Standard: Wissen, das man sich aneignet, gilt für die eigene oder unternehmerische Entwicklung oft als Vorteil. Heute kann man alles googeln. Wohin führt der Weg des frei verfügbaren Wissens?

Santner: Ich glaube, das ist der Grundmotor der ganzen Entwicklung. Die einzelnen Communities ziehen ihr Ding mit ihren Spielregeln durch. Die kollektive Intelligenz ist auf Dauer einfach unschlagbar. Die einzige Chance, die man als Unternehmen hat, ist, sich dem zu öffnen. Sun Microsystems etwa hat sich den Open Sources verschrieben, das Unternehmen steht seit dem viel besser da als vorher.

Standard: Was kommt nach der “Open Community/Economy” ?

Santner: Wir werden das Kreationszeitalter erleben. Schauen Sie sich an, was sich in Dubai tut, was sich in der Nanotechnologie tut. Die Grenzen liegen heute nicht mehr in der Machbarkeit. Die Grenzen liegen im Kopf. Was denkbar ist, ist auch machbar. Der Wettlauf, etwa in der Architektur, beginnt ja erst.

Standard: Werden die Konsumenten/Creatives durch all diese Prozesse kritischer?

Santner: Ja, und das wirkt sich auch auf die Unternehmen aus. Man kann sich heute Nachhaltigkeit nicht mehr einfach so auf die Fahne heften, man muss es leben. Man kann nichts mehr verstecken. Irgendein Mitarbeiter fotografiert mit seiner Handykamera Missstände, und die Abwehrschlacht gegen solche Vorwürfe ist teurer, als wenn man gewisse Standards von Anfang an einhält.

Standard: Was ist für ein Unternehmen der erste Schritt zur Öffnung?

Santner: Ein Unternehmen, das sich öffnen will, muss es wirklich tun. Es darf kein Lippenbekenntnis sein. Es muss jemand dahinterstehen, es muss Chef-Sache sein.

Standard: Aber wie funktioniert das praktisch? Angenommen, ich designe Handys und merke, ich komme mit meinen Produkten am Markt nicht mehr so gut an. Schaffe ich dann einfach eine Plattform, auf der User über Designs und Funktionen abstimmen? Reicht das schon?

Santner: Es gibt die These: ‚Markets are conversations‘. Ein Markt ist nicht nur dazu da, um Produkte zu verkaufen. Man muss den Markt wieder so begreifen wie im Mittelalter, wo der Markt die kommunikative Plattform einer Gesellschaft war. Dort wurden Produkte verkauft, Nachrichten überbracht, Geschäfte abgewickelt. Heute gibt es diese Kommunikation nicht mehr, es ist eine Einweg-Veranstaltung geworden. Der Rückkanal ist nicht mehr offen, und den muss man über Kommunikationsplattformen wieder öffnen. Apple etwa steht mit seiner Community, mit Künstlern und Designern in einem ständigen Austausch. Hätte Apple gesagt ‚wir bauen Computer‘, hätten sie das iPhone nie erfunden. Daher engagieren Unternehmen für ihre Innovationsabteilungen zunehmend Absolventen von Kunsthochschulen und keine Techniker mehr. Leute, die ‚out of the box‘ denken, sind gefragter denn je.

Standard: Muss ich mir Sorgen machen, dass ich die Welt in 30 Jahren nicht mehr verstehe, weil sich so viel so schnell verändert?

Santner: Ich glaube, dass es schon schwierig wird für Menschen, die sich mit neuen Technologien und Möglichkeiten nicht beschäftigen. Man wird ohne Internet etwa kaum noch Flüge buchen können. Es wird auf dieser Ebene sicher eine Zwei-Klassen-Gesellschaft geben.

(Bettina Pfluger, SPEZIAL – DER STANDARD/Printausgabe, 22.08.2008)

Zur Person
Christoph Santner (47) betreibt die Innovationsagentur TheFutureKitchen und initiiert laufend Innovationsevents. Zuvor war Santner, der sich in seiner Freizeit “gerne in der analogen Welt aus Bäumen und Bergen” aufhält, als Journalist und Markenstratege tätig. Santner hat Internet-Start-ups in New York und München gegründet.

Online-Artikel und mehr Informationen auf derstandard.at

“Wir müssen ein Land der Unternehmer werden”

Tuesday, October 6th, 2009

Aus meinem NEWS Archiv:

Forderungen an die Politik sind in Zeiten wie diesen nichts Ungewöhnliches – weshalb sollte die Junge Industrie da zurückstehen? Martin Ohneberg, Bundesvorsitzender dieser Organisation mit derzeit rund tausend Mitgliedern, hat gleich eine ganze Palette an Wünschen parat: Von der Bildung über den Arbeitsmarkt bis zur Bürokratie: Die Politik müsse mehr für das Jungunternehmertum machen, sagt Ohneberg, CFO und Gesellschafter der Soravia Gruppe.

Insgesamt sei das Unternehmertum in Österreich unterrepräsentiert, glaubt er zu wissen – und hat sogar eine Vision: “Wir müssen ein Land der Unternehmer werden.” Und Ohneberg bedauert, dass es in der derzeitigen wirtschaftlichen Lage eher um die Sicherung von Arbeitsplätzen statt um die Schaffung neuer gehe. “Doch gerade in der Krise ist es antizyklisch wichtig, das Unternehmertum zu fördern.” Natürlich darf das generelle Thema Arbeitsmarkt nicht fehlen, wenn es um einen Wunschzettel an die Politiker geht: “Wir sind benachteiligt beim Arbeitsrecht”, meint Ohneberg, der seine Karriere bei Ernst & Young begonnen hatte. Er hat speziell die Gewerkschaften im Visier, die “nicht nur alte Jobs schützen, sondern bestehende in Gefahr bringen” würden. Es müsse leichter sein, Mitarbeiter abzubauen, die derzeitigen Bestimmungen seien kontraproduktiv für die Arbeitsplätze und auch für die Mitarbeiter selbst. Als Vorbild nennt er Osteuropa.

Aber Ohneberg spricht auch Themen an, die Jungunternehmer noch direkter betreffen: Das Scheitern als Gründer dürfe nicht länger stigmatisiert werden. Beim Thema Finanzierung wünscht sich Ohneberg eine bessere Verfügbarkeit von Private Equity und Risikokapital, dazu müsse es passende gesetzliche Rahmenbedingungen geben. Die obligate Forderung an die Bildung darf da nicht fehlen: “Derzeit wird Kreativität eher verhindert.” Das sei ein “Armutszeugnis” für den Standort Österreich.

Ohneberg hat akquiriert

Sind das nicht gar viele Forderungen an den Staat, müssen nicht gerade Jungunternehmer selbst wagen, um zu gewinnen? Ohneberg: “Es ist keine Diskussion, dass staatliche Hilfe allein nicht genug ist.” Aber es brauche eben Incentives; beispielsweise könnten Leute, die aus der Arbeitslosigkeit ein Unternehmen gründen, zwei Jahre Sozialversicherungsbeiträge gutgeschrieben bekommen. Aber ist es nicht fatal, aus der Not heraus zu gründen? Ohneberg glaubt: “Das sollte es nicht sein, das wird auch niemand tun. Aber die Selbstständigkeit ist eben eine gute Möglichkeit.”

Auch staatliche Förderungen seien ihm eigentlich ein Fremdwort, aber es brauche doch Anreize. Ohneberg, der auch Präsident der europäischen Jungunternehmer-Organisation YES (40.000 Mitglieder in 15 Ländern) ist, betont auch, wie wichtig “eigene Erfahrung” als Gründer ist. Er selbst hat – im Rahmen seiner Tätigkeit bei Soravia – u.a. Akquisitionen in Bulgarien (Mineralwasserhersteller Devin) und Ungarn (Juwelierkette Orex) durchgeführt.

Online-Artikel und mehr Informationen auf wirtschaftsblatt.at

Web 2.0 NOW – iPressl ist ihr Ansprechpartner

Wednesday, September 23rd, 2009

iPressl etabliert Ihre Firma im neuen Internet, dem “Web 2.0″. Wir haben eine in-house entwickelte Soziale Web 2.0 Plattform für Österreich geschaffen und begleiten ihre Firma auf dem Weg in die Zukunft:

Weiters helfen wir ihnen bei der Praesenz ihrer Firma auf allen anderen Internet-Plattformen, wie XING, Facebook, StudiVz, ….

UND!: Wir uebernehmen die Arbeit fuer sie!

Ihrer Firma wird ein persoehnlicher Web 2.0 Assistent von iPressl zugewiesen, welcher staendig mit ihrer Firma in Kontakt ist. Unser Assistent erledigt alle Updates fuer ihre Firma auf den individuellen Web 2.0 Seiten und informiert sie ueber den Fortschritt ihrer neuen Werbelinie (mit der professionellen Einbindung von Google Analytics auf ihrer Firmen-Homepage)!

Zum Thema, folgenden Die Presse Artikel:

Web 2.0 Artikel - Die Presse



Wie wird ihre Firma auf die Oeffentlichkeit wirken, wenn sie in das Web 2.0 einsteigen?:

web 2.0 Werbungs Attribute

Einige unserer zufriedenen Partner finden sie hier: iPressl Web 2.0 Consulting


Springen sie jetzt auf und lassen sie uns ihnen helfen sich einen Platz im Web 2.0 Markt zu sichern!

Ich freue mich auf ein persoehnliches Gespraech um die Web 2.0 Zukunft ihres Unternehmens zu planen! Ihr,
DI Dr. tech. MIT Daniel Pressl (Kontakt)

Play Monopoly with the Entire World – Reloaded

Friday, September 18th, 2009

Last week I wrote about the big new multiplayer game Monopoly City Streets created by Hasbro and Google, WHERE you can play Monopoly with the entire world on Google Maps – fascinating!

Like said, 1.7 Million Users registerd in one day and the system crashed, bugs happened, but overall the crowd was fascinated by the game and the chance to become the biggest worldwide!

It was decided to RELAUNCH the game today and just about some minutes ago the game restarted, with a clean google map and everyone got the chance again to play and buy their favorite street!

The game is fast now and I wasnt able to find any bugs yet. Seems clean! I hope, they were also able to undo the possibilities to cheat (multiple user accounts, …)!

As far as I am concerned, I got pretty lucky on my first day of Monopoly, today (which really only takes 5 minutes to play, ever day)!:


Monopoly Reloaded

… of course I bought my home-street again and I got to buy a large street for a big chunk of my money, which I then was able to protect with a school building from enemy sabotage actions….

Lets see what happens, next!

Play Monopoly City Streets

(Click to play, yourself!)

Other useful links:

Monopoly City Streets Rules
Create your own Monopoly City Streets Signature Here is mine, from the first round of playing (after one week):

Monopoly Signature

Have a nice weekend! Best,
Daniel

Play Monopoly with the Entire World

Thursday, September 10th, 2009

Google Maps and Hasbro team up for an enormous game of Monopoly!

The partnership is turning Google Maps into a massive Multiplayer Online Game, where everyone can play Monopoly on real life streets! EPIC!:

Monopoly (Click to play!)

The game launched yesterday (09.09.2009, at midnight, our time) and it brought the servers of google to its knees, already! 1,7 Million players registered and tried to play in a few hours!

AND Google is trying to find three new MONOPOLY game pieces. You have the chance to have YOUR building design (and bearing YOUR name) included in the biggest game of MONOPOLY of all time. Use Google SketchUp to design a 3D building!: Sketch Up Competition

I already called my former geometry teacher from High-School, yesterday. I think it would be a great challenge for some students to start the new year of school with!

Have fun buying and selling! Yours,
Daniel

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