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ROOKIE SMARTS FOR THE BIG GUYS – Was die Großen von den Schnellen lernen müssen

Wenn in Hamburg ein großer Tanker in Richtung Hafen steuert, dann ist jedes Kommando des Lotsen innerhalb einer Entfernung von 15 Kilometern nur mehr gut gemeint. Der Tanker wird den Kurs den er außerhalb dieses Radius aufgenommen hat ausführen und wenn es bedeutet das er geradewegs ins Unglück fährt – man kann dann nur mehr zusehen.
Große Unternehmen wünschen sich vor allem in der heutigen Zeit die Flexibilität ihrer Anfänge zurück, die Manövrierfähigkeit eines Segelbootes quasi.

Junge Unternehmen schwimmen heute auf der Welle der sogenannten Startup Mentalität, dem Ansporn Neues zu entwickeln und zu wachsen, koste es was es wolle, auch wenn das bedeutet schlagartig die Richtung zu ändern (dies wird im Startup Metier sogar mit einer dort entstandenen Bezeichnung betitelt, dem „Pivot“).

Die Zeiten ändern sich heute schlagartiger denn je und manchmal ist im Handumdrehen eine ganze Branche ausgelöscht, egal wie groß die Unternehmen sind die dahinter stehen. Was können „die Großen“ von diesen „Rookies“ lernen, sei es jetzt einem Startup oder jungen Leuten, mit brandneuen Ideen, die in einem großen Unternehmen Fuß fassen.

Die ganz Großen sind bereits am Ball – General Electric

Der Spruch „Vergiss nicht wie ein Startup zu denken“ kommt natürlich geradewegs aus Silicon Valley und entwickelt sich in den USA bereits in ein Tool, um zum Beispiel Prozesse abzubilden und zu berechnen, mit dem Resultat vieler weiterer spezifischer Tools, wie zum Beispiel „Vantiy Metrics“ (mit dem Hintergedanken, welche Messwerte wirklich aussagekräftig sind; Webcast Video) oder „Innovation Accounting“ (6 Sigma für Innovations-Prozesse, siehe auch Lean Analytics).
General Electric ist auf das Segelboot bereits vor 2 Jahren aufgesprungen, die Frage ist wann wird Europa dasselbe tun. Bei GE ist diese Bewegung sogar eine der größten Veränderungen, seit der Zeit wo Jack Welch 6 Sigma bei GE einführte, im Jahr 1995. Das Programm bei GE wird FastWorks genannt und es wurden bereits 40.000 Mitarbeiter danach trainiert, nachdem der CEO Jeffrey Immelt das grüne Licht gegeben hat und sogar den „Lean Startup“ Guru Eric Ries (http://theleanstartup.com/) an Bord geholt hat. Zuvor hat ein Entwickler Team vielleicht 4 Jahre für ein neues Produkt benötigt, basierend auf Marktstudien. Mit GE’s FastWorks wird diese Zeit nun halbiert.

Was die Großen von den Schnellen lernen müssen

Der jüngste Podcast, der „The EntreLeadership“ Serie von Money Management Guru Dave Ramsey, mit dem Titel „Warum du Rookie Know-How brauchst“ (EntreLeadership.com) bringt dies auf den Punkt. Ein Rookie zu sein ist, wie auf glühenden Kohlen zu gehen: vorsichtig aber schnell. Genau das zeichnet kleine wendige Unternehmen aus, bzw. den neuen Rookie im Unternehmen: Aufgrund des Mangels an Erfahrung nicht verlegen zu sein um Rat zu fragen und Feedback einzuholen, vorsichtig vorzugehen, aber experimentierfreudig unglaublich schnell zu Resultaten zu gelangen.
Das ist der Hintergedanke von „Denken wie ein Startup“: vorsichtiges aber mutiges herantasten, das Feedback des Kunden einholen, wenn notwendig sofort die Richtung zu ändern, wenn es das Feedback des Kunden erfordert und das in der halben Zeit und mittels der Hälfte der Kosten.

Wieder ein Rookie sein dürfen

Heutzutage wird also die in Startups gelebte Transparenz und die Einsicht der Notwendigkeit die richtigen Analysen durchzuführen immer mehr auch von großen Unternehmen, wie GE, gelebt und das in einer Zeit von zunehmender Bürokratie, steigenden Kosten und zunehmenden 6 Sigma Kontrollen.
Der übliche Alltag eines Startups gibt uns bereits einen guten Ansatz: Begrenzte Budgets, Abteilung-übergreifende Teams, die optimierte Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen, die das Potenzial haben neue Märkte zu bewegen, aufgrund von differenzierten Wert- und Nutzenversprechen.
Lernen wir also von Startups und erlauben wir uns zuzugeben, dass unter den heutigen Bedingungen jeder wieder ein Rookie sein kann und darf, um wieder zu hinterfragen und experimentierfreudig zu sein um konsequent wandelbar zu sein, die Effizienz zu steigern und die wichtigen Dinge richtig zu tun.

High Potentials Alpe Adria Austria

Es freut mich umso mehr im Zuge unserer High Potentials Alpe Adria Austria Initiative (unterstützt durch das, in der Umsetzung befindliche, OTELO Wolfsberg, den MIT Alumni Österreich Club und das Netzwerk der Jungen Wirtschaft) wieder mit vielen Rookies zusammenarbeiten zu dürfen, wie auch den Großen – gemeinsam können wir große Ideen umsetzen und das Boot schnell und wirksam steuern!

Never stop learning!
Euer Daniel

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