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5 Gemeinsamkeiten von Management und Klettern

Gleich vorweg:
Bergsteigen ist nicht notwendig, um eine gute Führungskraft zu sein, so schreibt Fredmund Malik in seinem Buch “Wenn Grenzen keine sind – Management und Bergsteigen”.

Bergsteigen und Management haben viele Gemeinsamkeiten, dieser Meinung war ich immer schon, so auch Fredmund Malik. Malik bezieht sich in seinem Buch stark auf das Klettern in den Bergen, wobei ich denke, dass es mindestens so viele Gemeinsamkeiten beim “puren Klettern” gibt, das im Allgemeinen als Sportklettern bezeichnet wird – auch wenn beim Sportklettern vielleicht schlussendliche kein Berg erklommen wird. Ich beziehe mich daher eher auf das Kletter an sich, obwohl ich auch das Bergsteigen nicht auslassen möchte, ich denke nur, dass es nicht notwendig ist einen Gipfel zu “besiegen”, um die Gemeinsamkeiten erleben zu können.

1. Grenzen überschreiten

Fredmund Malik schreibt:
Die Organisationen der heutigen Gesellschaft stehen vor den vielleicht größten Herausforderungen der Geschichte. Die bisherigen Organisationsformen und Managementprozesse stoßen immer öfter an ihre Grenzen – kein Wunder, haben sie ihre Grundlagen doch tief im vorigen Jahrhundert.

Viele von uns haben dies schon vor vielen Jahren erkannt. Damit ist es heute so notwendig wie nie zuvor revolutionär zu agieren.

Fredmund Malik schreibt:
Die einen mag das ängstigen, für andere ist es die Chance ihres Lebens, etwas zu verwirklichen und zu zeigen, was sie können.

Als Kletterer begibt man sich vor eine Wand, die viele vielleicht unbezwingbare Stellen aufzeigt, die man als erfahrener Kletter bereits im Vorhinein erkennt. Damit steht man vor Grenzen, die vielleicht zu Beginn unüberwindbar scheinen, mit Übung und der richtigen Herangehensweise (siehe nächster Punkt) jedoch bezwingbar werden.

Gemeinsamkeiten:

  • Optimismus
  • Vorausplanen
  • Probieren
  • Siegen

2. Arbeitsweise und Herangehensweise

Wie ist es zu schaffen, gewöhnliche Menschen zu befähigen, außergewöhnliche Leistungen zu erbringen? Der Schlüssel, so Malik, liegt in der Art wie Menschen handeln. Also nicht wer diese Leute sind ist entscheidend, sondern wie sie handeln. Nicht das Sein ist entscheidend, sondern das Tun. Meistens sind diese Handlungen äusserst effektiv, sowie mit besonderer Sorgfalt und Gründlichkeit ausgeführt – die Arbeitsweise enthält ein ausgeprägtes methodisches Element…

Die Wörter “Effektivität”, “Sorgfalt” und “Gründlichkeit” werden einem Sportler oft begegnen, vor allem einem Kletterer, dessen Leben ja quasi an der “Arbeitsweise” oder Herangehensweise im Klettersport hängt. Die “Arbeitsweise” beim Klettern ist also hoffentlich durch diese Qualitäten geprägt.

Vor allem befindet sich ein Kletterer oft in den Händen eines anderen Kletterers – ein Kletterer in einer Seilschaft trägt damit auch Verantwortung, genauso wie ein Manager Verantwortung über sein Team trägt.

Gemeinsamkeiten

  • Effektivität
  • Sorgfalt
  • Gründlichkeit
  • Verantwortung

3. Heldentum

  • Die Antarktisexpidition von Roald Amundsen
  • Erster Gipfelsieg am Mount Everest ohne Zuhilfenahme von Flaschensauerstoff, sowie von allen 14 8000er von Reinhold Messner
  • uvm.

Bergsteiger können Helden sein – Sie können Ihre Gefährten aber auch in Lebensgefahr bringen. “Die Zeit der Helden ist vorbei”, was den Alpinismus betrifft, so Malik. Ich denke, dass die Zeit der Helden noch nicht vorbei ist. Wir sind am Weg uns in Richtung “Leben im Weltraum” zu bewegen und das vielleicht schon in 10 Jahren, laut Elon Musk, dem Gründer von SpaceX. Damit ist die Zeit der Helden noch lange nicht vorbei und auch nicht die Zeit der Bergsteiger – man bedenke nur, dass der Olympus Mons, der höchste bekannte Berg in unserem Sonnensystem, mit einer Höhe von rund 26 km sich auf dem Mars befindet.

In Europa werden Spitzen-Manager noch nicht als die Helden gefeiert, die sie eigentlich sind. In Amerika wird dies zelebriert und dies hat sicherlich Auswirkungen auf die jungen Generationen, welche Vorbilder und Helden benötigen um hochgesteckte Ziele in Angriff zu nehmen.

Gemeinsamkeiten:

  • Helden feiern
  • Scheitern erlauben, aber
  • sich auf echte Leistung konzentrieren

4. Motivation

Welche Grenzen müssen wir akzeptieren, fragt Malik. Zuerst müssen wir die Grenzen als solche erkennen, um dann mit der nötigen Umsicht und klarem Verstand für die Risiken zu überlegen, wie man sie allenfalls überschreiten könnte. Von Reinhold Messner, der wie nur wenige andere nicht nur einmal, sondern regelmäßig Grenzen des scheinbar Menschenmöglichen im Alpinismus überschritten hat, kann man vor allem lernen, wie man Risiken vermeidet, statt sie mutwillig zu suchen, wenn sie tödlich sind, und wie man innerhalb der Grenzen bleibt.

Motivation kann begründet sein in dem Versuch Grenzen zu überschreiten um zu “wachsen”. Wichtig ist, so Malik, dass man bei der Persönlichkeitsentwicklung nicht am falschen Punkt ansetzt, nämlich bei der Beseitigung von Schwächen, sondern vielmehr bei der Förderung der Stärken.

Ein interessanter Ansatz von Malik ist auch die Frage was man getan hat “bevor die Motivation erfunden wurde”. Malik kritisiert den Umstand dass aufgrund des Wohlstandes heutzutage ein Mangel an Motivation herrscht. Vorher und außerhalb der wohlhabenden Welt konnte sich kaum jemand den Luxus leisten, über seine Motivation nachzudenken.

Gemeinsamkeiten
Wer nur noch dann aktiv wird, wenn er Lust dazu verspürt und wenn es ihm angenehm ist – wenn er also motiviert ist -, wird wenig Impuls verspüren, Grenzen zu erkunden oder gar zu überschreiten, wenn die Motivation zu Ende ist.

5. Selbstvertrauen haben, Fehler erlauben und damit wirksam sein

Die Annahme, dass Führungskräfte ohnehin selbstsicher genug sind, stimmt nicht. Sie können aber Vertrauen in sich selbst haben, aufgrund des Wissens, gewisse Problemstellungen schon oft begangen und auch gemeistert zu haben.
So ist Selbstvertrauen das vielleicht wichtigste Mittel gegen Angst – sowohl im Beruf als auch beim Bergsteigen (“oft begangen und auch gemeistert”).

Genauso können auch Mitarbeiter wachsen, wenn man Ihnen Aufgaben gibt, denen sie nicht gewachsen zu sein scheinen. Nur so können Mitarbeiter Grenzen überschreiten, Erfahrung sammeln und über sich hinaus wachsen. Damit muss man auch Fehler erlauben können um dem Mitarbeiter zu erlauben wirksam zu sein:

  • Ausrichten auf Resultate
  • Beitrag für das Ganze (Was kann ich auf meiner Position tun, um für das Ganze einen wesentlichen Beitrag zu leisten?)
  • Konzentration auf Weniges
  • Stärken nutzen (Sprinter sind keine Langstreckenläufer!)
  • Vertrauen – Positives und konstruktives Denken

Zum Schluss, eine Faustregel die sowohl für das Management als auch für den Sport zutrifft: Handle immer so, dass die Zahl deiner Optionen größer wird. und vielleicht ist auch mein letzter Blog-Artikel für dich interessant: 5 wichtige Punkte um Sport zu einem gesunden Teil deines Lebens zu machen

Viel Spaß im Alltag, beim Sport und im professionellem Leben!
Daniel

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