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Von Null auf Hundert: Neue Startups braucht das Land

„Planung ist immer gut“, sinniert Kaus Thurnhofer, „aber niemand sollt sich bei der Unternehmensgründung denken, dass die eigene Planung auch so aufgeht, wie man es erwartet. Das Wichtigste ist daher aus meiner Sicht der Glaube. Der Glaube daran, dass es schließlich funktionieren wird.“ Klaus Thurnhofer hat an beides geglaubt, und so ist aus seinem Startup heute ein fest im heimischen IT-Markt verankertes Unternehmen geworden, das immer stärker auch Richtung Osten expandiert. Thurnhofers „CYAN Networks Software GmbH“ hat ihren Sitz in Wien und gehört zu den führenden Proxy-Technologie- und Webfilter-Lösungsanbietern im deutschsprachigen Raum.

Das Team besteht aus kompetenten IT-Spezialisten, das in der hoch spezialisierten Entwicklung von Webapplikationen und Content-Security-Lösungen seine Passion gefunden hat. Schnell wurde erkannt, dass sicher Internetverbindungen der Schlüssel für eine erfolgreiche Internetnutzung für Unternehmen, Organisationen und Behörden sind. Entsprechend konzentriert sich das Unternehmen auf die Entwicklung von Websicherheitslösungen: Das Web Security Gateway Cyan Secure Web – das Produkt – Flaggschiff des Unternehmens – schützt die Internetaktivitäten der Mitarbeitenden und hält Schädling am Eingang ins Netzwerk des Unternehmens auf.

So gewährleistet Cyan Secure Weg einen geschäftsbezogenen Umgang mit dem Internet, dem Web for Business. Aber nicht nur in dieser Sicherheitssoftware steckt Technologie von IBM: Im ganzen Unternehmen von Thurnhofer hat IBM seine Spuren hinterlassen – über die Global Entrepeneur Initiative. Doch schön der Reihe nach.

 

Mit der Technologie begann alles

Nachdem die Geschäftsidee in einen Businessplan gegossen, der Markt analysiert und die nötige Finanzierung in Österreich sichergestellt waren, Räumlichkeiten adaptiert und Mitarbeitende gefunden wurden, startete CYAN Networks in den Markt und damit in den Konkurrenzkampf. Der Kontakt zu IBM fand zunächst über die Technologie statt, über den IBM Security Content Analysis Software Developement Kit, den Cyan in seine Softwarelösung implementierte. Der Output gefiel beiden und schnell wurde Thurnhofer auf die Global Entrepreneur Initiative aufmerksam – das Startup-Förderprogramm von IBM, das dem Gründer wie gerufen kam.

Finanzkrise, Klimawandel, Ressourcenknappheit – die Welt braucht Innovationen für Konzepte der Zukunft. IBM setzt daher auf die Ideen von Jungunternehmern und fördert mit dem IBM Global Entreperneur Programm softwarebasierte Lösungen von Startups aus aller Welt, die den Planeten smarter machen. Die Initiative unterstützt Startups mit kostenloser Software, Know-how, Beratung und Kontakten. Das Förderprogramm begann mit Startups aus den USA, aus Großbritannien, Irland aus Indien.
Seit 2011 bietet auch IBM Österreich Jungunternehmern die Möglichkeit, sich als Teilnehmer der Initiative zu bewerben. Wer ausgewählt wird, bekommt durch Einbindung in die Smarter Planet Agenda zur Förderung einer intelligenten und umweltfreundlichen Welt kostenfreien Zugang zu IBM Ressourcen wie Softwarelizenzen, Beratung, Trainings-, Vertriebs- und Marketingsupport. Zudem werden den beteiligten Startups die Türen zu einem weltweiten Netzwerk aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft geöffnet.

Bewerben können sich Unternehmer in privater Hand, die jünger als fünf Jahre sind und deren softwarebasierte Produkte oder Dienste den Zielen der IBM Vision eines smarteren Planeten entsprechen. Ausgewählte Teilnehmer des Programmes erhalten einen persönlichen IBM Project Ressource Manager und die Möglichkeit, sich für die Teilnehme an so genannten Smart Camps zu bewerben, auf denen sie sich in Workshops und Gesprächen mit CEO, lokalen Investoren und anderen Startups austauschen können. „Der Aufbau der Partnerschaft zwischen IBM und uns wurde von Monat zu Monat intensiver, die gebotenen Leistungen sind vielfältig“, erinnert sich Entrepreneur Thurhofer, „wir sind absolut zufrieden und dankbar für die Unterstützung.“ Alleine am Marketing von CYAN habe sich IBM zu 50 Prozent beteiligt, Thurnhofers Unternehmen sei seit dem Zeitpunkt bei allen großen IBM Veranstaltungen präsent und könne so sein Netzwerk und seine Beziehungen aufbauen und stärken. Auch PR-Aktionen seien gemeinsam unternommen worden, so landete CYAN mit seiner Softwaresicherheitslösung einen großen Artikel in einer renommierten Fachzeitschrift – „da half uns der Name von IBM, an den wir uns anhängen durften“, verrät Thurnhofer. Besonders hilfreich sei der IT-Support gewesen. „Zunächst wurden wir für die IBM Datenbank zertifiziert und erhielten das gesamte technische Equipment für unsere Testphase. Dann wurden wir von IBM nach Zürich eingeladen, in das Innovation Center, wo wir mehrere Tagen mit Spezialisten unser Produkt besprochen und weiterentwickelt haben.“ Daneben unterstützt IBM das Unternehmen auch mit kostengünstiger Hardware. Bleib nur die Frage warum? „Es ist eine Win-win-Situation“, konstatiert Thurnhofer. „Schließlich verkaufen wir heute mit jedem unserer Produkte auch IBM Technologie. Das zahlt sich als für beide aus.“ Und dass es sich generell auszahlt, in Startups zu investieren, zeigen die aktuellen Zahlen aus diesem Bereich.

 

Informationsflut steigt stetig

„Die G2O-Nationen erwirtschaften 2010 rund 2,3 Billionen Dollar durch das Internet und haben damit eine größere Wirtschaftsleistung als die Volkswirtschaften in Brasilien oder Italien erbracht“, fasst Alfred Harl, Obmann des Fachverbandes Unternehmensberatung und IT (UBIT) in der Wirtschaftskammer Österreich die kürzlich präsentierten Ergebnisse des Digital Manifest der Boston Consulting Group zusammen.
Laut dieser Studie ist die IT-Wirtschaft in einigen Ländern mit bis zu acht Prozent am BIP der Wachstumstreiber beteiligt und Jobmotor für die lokale Wirtschaft. Diese Zahlen unterstreichen ganz klar: Alle unsere Lebensbereiche werden digitalisiert und es entstehen kontinuierlich neue Jobprofile. Die Chancen für Startups in diesem Wirtschaftssegment waren noch nie so gut wie heute. 90 Prozent aller digitalen Daten wurden in den letzen beiden Jahren erzeugt, die Informationsflut in unserer Wirtschaft wächst unaufhörlich.
Der IT-Sektor ist auch in Österreich zu entscheidenden Wettbewerbsfaktor geworden: 30 Prozent der Wettbewerbsfähigkeit und 50 Prozent der Produktivitätssteigerung der heimischen Wirtschaft gehen auf das Konto der IT. Damit das so bleibt, braucht Österreich in Anbetracht der weltweiten Entwicklung immer mehr spezialisierte Unternehmen. Zwar entwickle sich der Raum Wien – Bratislava laut Wirtschaftskammer immer stärker zum Cluster für IT-Startups, aber wenn Österreich auch weiterhin zu den Topwirtschafts- und –industriestandorten zählen will, brauche auch der Rest des Landes eine IT-Offensive. Und damit auch neue Startups.
Wie zum Beispiel die „evonob-Informationsdiesntleistungs GmbH“ mit Sitz in Klagenfurt, die sich mit der inhaltlichen Analyse von Texten mittels automatischer Methoden der Computerlinguistik befasst. Explizit und implizit vorhandene Informationen werden dabei maßgeschneidert aufbereitet und weiterverarbeitet. Derzeit positioniert sich econols“ erklährt Gründer Markus Schicho, „das steht für Economic Linguistic System, ein wissensbasiertes Informationssystem für Finanzdienstleister.“ Die Software analysiert online verfügbare Wirtschaftsinformationen vollautomatisch und leitet daraus Trends ab. Dabei versteht es die Inhalte von Pressetexten und Wirtschaftsnachrichten, erkennt relative Zusammenhänge mit Echtkursen und lernt selbstständig aus vergangen Entwicklungen. Einzelergebnisse könne auf höhere Ebene kombiniert werden, um gruppenspezifische, branchenbezogene und –übergreifende Indizes zu erstellen. Resultat: präzisere, nachvollziehbare und längerfristige Trends in Form vom individuellen Reports. Auch econob ist Mitglied der IBM Global Entrepreneur Initiative.

 

Vorgaben für einen Smarter Planet

„Wir haben uns zuvor andere Initiativen angesehen, aber dann war uns schnell klar, dass wir eine Kooperation mit IBM wollen“, erinnert sich Schicho. „Wir haben Gott sei Dank auch alle Kriterien der Smarter Planet Vorgaben erfüllt. Und jetzt macht die Zusammenarbeit einfach Spaß!“ In Kontakt mit IBM kamen Schicho und sein Partner Hassler Anfang 2011, al die Unternehmens – und Promotionsreise IMB on Tour in Klagenfurt Station machte. Dann sie es Schlag auf Schlag gegangen, sagt der Entrepreneur, „seit damals haben wir mehr als 45 IBM Termine, einige davon mehrtägig, wahrgenommen. Da steckt schon viel Arbeit drinnen.“ Zunächst wurde in Wien IBM Technologie in das econob-Produkt econols integriert und dies analysiert. Dazu seien zehn Experten aus aller Welt von IBM eingeflogen worden und rund um die Uhr für Schicho und sein Team da gewesen. Dann wurde unterstützt so wie das Marketing forciert: „Wir wollten immer international auftreten und als kleines Unternehmen in die große Welt der Banken eindringen. Dabei begleitet uns IBM, sie haben uns nach Zürich ins Banking Solutions Center eingeladen und wir dürfen dort am guten Ruf von IBM mitnaschen.“ Doch auch Schicho betont die Win-win-Situation: „Wir geben natürlich etwas zurück, indem wir IBM Technologie in unsere Produkte integrieren, die wir verkaufen. Das Programm passt super.“

Dein iPressl Team

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