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Microsoft-Entwicklung in Graz: Konkurrenz zu Google Earth

Aus meinem NEWS Archiv:

Eine steirische Firma produziert dreidimensionale Stadtpläne für Microsofts “Virtual Earth”. Graz ist die erste europäische Stadt, die online geht.

Graz. „Das ist das größte Kartierungsprojekt der Weltgeschichte.“ Franz Leberl, Geschäftsführer von Microsoft-Photogrammetry, spart nicht mit Eigenlob, wenn es um die Arbeit seines Unternehmens geht. Es produziert unter dem Titel „Virtual Earth“ dreidimensionale Stadtpläne, die im Internet unter http://maps.live.com kostenlos abrufbar sind. Als erste europäische Stadt wird Graz in rund einem Monat online gehen.

Später soll Wien folgen. Bis Juni will man insgesamt einhundert Städte weltweit im Netz haben, in fünf Jahren sollen es 3000 sein. Anders als bei Konkurrent „Google Earth“, wo auf Satellitenbilder als Basisinformation zurückgegriffen wird, setzt Microsoft auf eigens aufgenommene Luftbildaufnahmen. Sie werden in sehr hoher Auflösung zur zweiten „Virtual Earth“-Zentrale in die USA geschickt, wo sie für das Internet aufbereitet und online gestellt werden. Die Software dafür wird vom Standort Graz geliefert, die 600.000 Euro teuren Kameras werden in Völkermarkt (Kärnten) gebaut. Mit ihnen können Aufnahmen mit 15.000 x 10.000 Bildpunkten gemacht werden. Zum Vergleich: eine normale Digitalkompaktkamera liefert 3000 x 2000 Bildpunkte. Die High Tech-Produkte unterscheiden zwischen 7000 Graustufen und liefern gestochen scharfe Fotos, auf denen jedes Haus, jeder Baum, jeder Sonnenschirm in einem Gastgarten zu sehen ist. Die Daten werden automatisch in 3D-Modelle umgewandelt. „Die User haben die Möglichkeit durch Städte zu navigieren“, wirbt Stephen Lawler, General Manager von „Virtual Earth“. Als Steuerung dient die normale Computermaus oder ein XBox-Controller. Damit kann man aus jeder Himmelsrichtung über urbane Ballungsräume „fliegen“, durch Straßenschluchten fahren oder Einzelhäuser inspizieren.

Retuschen bei Kasernen

„Potenzielle Mieter können sich die Umgebung einer freien Wohnung anschauen, Touristen in Städten orientieren oder Unternehmer die Lage ihrer Filiale inklusive Routenbeschreibung auf ihrer Website anzeigen“, erklärt Lawler. Zur Finanzierung sollen innerhalb der virtuellen Welt Werbeflächen an Straßen und auf Häusern vermietet werden. Menschen oder fahrende und parkende Autos werden dagegen als irrelevante Momentaufnahmen-Information durch eine Objektivierungssoftware herausgelöscht. Auch bei sensiblen Gebäuden wird nachbearbeitet. Beispielsweise will man auf Vorgaben von Regierung oder Armee Rücksicht nehmen. Diese Bereiche sind in der virtuellen Darstellung unkenntlich gemacht. In den Niederlanden wurden Kasernen durch Bäume ersetzt.

(“Die Presse”, Print-Ausgabe, 23.05.2007)

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